Im linken Menü finden Sie ein kleines aber feines Menü mit dem Namen „Werkzeuge“. Darunter befinden sich im Grunde nur drei Dinge: eine Import-, eine Exportfunktion und das die einige Datenschutz-Funktionen.

Persönliche Daten
Am 25. Mai 2018 ist die neue Datenschutzgrundverordnung (kurz DSGVO) in Kraft getreten. Sie machte es notwendig, dass WordPress sein System ebenfalls einer Aktualisierung unterzog. Nun gibt es im Werkzeuge-Menü zwei neue Menüpunkte, nämlich
- Personenbezogene Daten exportieren und
- Personenbezogene Daten löschen.
Damit wird es möglich, personenbezogene Daten auf Anhieb bereitzustellen oder zu löschen, falls dies angefragt wird. Eine Export- bzw. Löschanfrage läuft dabei immer im Opt-In-Verfahren. Das heißt, dass ein Benutzer einen Export oder eine Löschung zuerst anfragen muss. Diese Anfrage muss per E-Mail dann bestätigt werden bevor eine Aktion durchgeführt wird.
Exportieren
Klicken Sie im linken Menü unter „Werkzeuge“ > „Daten exportieren“ an:

Sie können entscheiden, welche Inhalte Sie exportieren wollen. Klicken Sie auf den Button „Export-Datei herunterladen“, wenn Sie mit Ihrer Auswahl zufrieden sind. WordPress bietet Ihnen dann eine XML-Datei zum Download an. Diese Datei können Sie dann später zum Import für eine andere WordPress-Seite benutzen (siehe unten).
Importieren
1) Menü anwählen
WordPress erlaubt Ihnen das Importieren von Inhalten aus anderen Seiten. Klicken Sie im Menü links auf „Werkzeuge“ > „Daten importieren“, um eine Liste der unterstützten Portale und Formate zu sehen:

Wie Sie sehen, stehen Websites wie Blogger und Tumblr zur Auswahl. Aber auch Inhalte anderer Blog-Plattformen wie MovableType oder TypePad können übernommen werden.
2) Plugin installieren
WordPress kann nicht direkt Inhalte importieren. Es benötigt dazu jeweils ein eigenständiges Plugin. Sie müssen also vorher eine entsprechende Erweiterung installieren. Die gerade vorliegende Seite macht Ihnen das aber sehr leicht. In unserem Beispiel möchten wir die zuvor erstellte Export-Datei in einer anderen WordPress-Seite importieren. Also klicken wir im Bild oben auf den Link „WordPress“. Daraufhin öffnet sich ein Popup-Fenster:

Wir klicken auf den Button „Installieren“ unten rechts.
3) Plugin aktivieren
Nachdem das Plugin erfolgreich installiert wurde, können Sie es direkt aktivieren und dann mit dem Import fortfahren:

4) Datei auswählen
Nun müssen Sie nur noch eine Datei auswählen und den Import durch Klicken auf den Button „Datei aktualisieren und importieren“ starten. Die Datei, die Sie hier auswählen müssen, ist letztlich die XML-Datei, die Sie beim Export erhalten haben.

5) Import starten
Natürlich kann es vorkommen, dass es beim Import zu Konflikten kommt. Zum Beispiel wenn ein Benutzername bereits existiert. Dann wird Sie WordPress darauf hinweisen und fragen, wie dann verfahren werden soll.
Autoren zuweisen
In unserem Beispiel existiert der Benutzername „admin“ bereits. Wir ordnen also alle seine Inhalte einem anderen Autor zu:

Importiere Anhänge
Wenn Sie möchten, dass Anhänge (wie Bilder, PDF-Dokumente, etc.) direkt in die Mediathek der neuen Website integriert werden sollen, sollten Sie den Haken bei Dateianhänge herunterladen und importieren anwählen.
Bitte beachten Sie, dass Anhänge nur dann importiert werden können, wenn die alte Seite aus dem Internet erreichbar ist. Es können keine Inhalte von lokalen oder passwortgeschützten WordPress-Seiten übernommen werden.
6) Import abschließen
Danach importiert WordPress die einzelnen Inhalte. Je nach Größe des Imports kann dies eine Weile dauern.

Vorherige LektionNächste Lektion